Prognosen sind allemal schwierig, insbesondere wenn es sich um die Zukunft handelt (Mark Twain).
In Teil 1 meiner Beitragsreihe hatte ich bereits auf den hohen Nutzen der Suchmaschinen auch für den Gebrauchtbuchhandel hingewiesen. Der Economist verleiht in einem aktuellen Artikel, “Googling the future” den Suchmaschinen (hier insbesondere Google) geradezu “hellseherische Fähigkeiten“, die weit bessere und schnellere Aussagen zu Zukunftstrends erlauben als es herkömmliche, ökonomische Trendmodelle vermögen. Mit dem Heben und Nutzen der gespeicherten Suchmaschinenschätze beginnt eine Ära zusätzlicher und qualitativ verbesserter Planungsmöglichkeiten für jegliches Handelsgeschäft.
Dies gilt auch für die Branche des antiquarischen Buchhandels, bei dem naturgemäß die Buch-Spezialsuchmaschinen zielgerichtete und gefilterte Auswertungsergebnisse bringen können, sofern die permanenten, viel tausendfachen Suchanfragen gespeichert bleiben.
Hinweis: Die Metasuchmaschine EUROBUCH.COM veröffentlicht seit kurzem (u. a. angeregt durch ANGELIBRI) monatliche TOP-100-Listen. Diese zeigen ein Ranking der über ihre Suchmaschine angefragten und gefundenen Buchtitel. Auch der Blick zurück auf die Rankinglisten vergangener Monate ist möglich. Damit werden Nachfragefavoriten und deren Veränderungen (auch Bücher unterliegen “Mode”-Strömungen) transparent und können bei Ankaufs- und Angebotsstrategie helfen.
Die Gegenwart der Zukunft hat begonnen.
Rudolf Angeli
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